Herzlich Willkommen
Michael Koch
Mitglied des Landtages Brandenburg

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Ich freue mich, dass Sie sich über mich und meine politischen Ziele als Landtagsabgeordneter und Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Brieselang informieren wollen.

Seit über 20 Jahren bin ich in Brieselang zu Hause und engagiere mich ehrenamtlich kommunalpolitisch in meiner Heimatgemeinde Brieselang und im havelländischen Kreistag.

Zum 1. Februar 2019 bin ich Mitglied des Landtages Brandenburg geworden und arbeite dort im Petitionsausschuss und im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur mit. Als Sprecher CDU-Fraktion für Kultur, Religion und Demografie darf ich wichtige Themenbereiche bearbeiten, die gerade auch für das Havelland von besonderer Bedeutung sind.

Mein Büro finden Sie in der Wustermarker Alle 1 in Brieselang, direkt über der Arztpraxis. Mein Mitarbeiter Thomas Heine steht Ihnen gerne als Ansprechpartner für alle Fragen rund um meine Tätigkeit im Landtag zur Verfügung.

Sie erreichen mein Büro telefonisch unter: 033232-133980, per Fax unter: 033232-133875 oder per Email unter: buero.michael.koch@mdl.brandenburg.de

Am 1. September 2019 finden in Brieselang die Bürgermeisterwahlen statt und die Brieselangerinnen und Brieselager entscheiden wem sie in den kommenden acht Jahren die Geschicke der Gemeinde(verwaltung) anvertrauen wollen. Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen!



Brieselang in Zahlen

Brieselangerinnen und Brieselanger
Kilometer Straßen
Straßenbäume
Jahre Gemeinde Brieselang

Aktuelles

    Social Media

    Termine

    Keine Termine gefunden!

    Meine Ziele

    Liebe Bürgerinnen und Bürger in Brieselang, Bredow und Zeestow,

    am 1. September 2019 entscheiden Sie darüber, wer in den kommenden acht Jahren diese Gemeinde maßgeblich gestalten, repräsentieren und die Verwaltungsführung in die Hand nehmen soll. Dafür bitte ich Sie um Ihr Vertrauen!

    Brieselang hat mit seinen Ortsteilen Bredow und Zeestow eine beeindruckende Entwicklung genommen. Der nach wie vor starke Zuzug in unsere Gemeinde im Grünen ist Ausdruck ihrer Attraktivität. Die naturnahe Umgebung, die verkehrsgünstige Lage und das vielfältige gemeindliche Leben waren und sind ausschlaggebend für den Charakter Brieselangs.Jedoch nehme ich in den vergangenen Jahren auch Stimmen wahr, die sich besorgt darüber zeigen, ob wir bei diesem Siedlungsdruck den Charme, den unser Ort ausmacht, bewahren können. Das nehme ich sehr ernst und werde gemeinsam mit Ihnen und den politisch Verantwortlichen im Ort das Thema anpacken. Es sollen sich sowohl diejenigen, die bereits lange in Brieselang wohnen, als auch die vielen Neu-Brieselanger in unserer Gemeinde wohl fühlen. 

    Bei allen Erfolgen muss sich dennoch vieles grundlegend ändern: Es liegen anspruchsvolle Aufgaben vor uns, die entschlossenes Handeln des Bürgermeisters als Verwaltungschef erfordern. Das Rathaus muss sich fit für die Zukunft machen und der Digitalisierung stellen. Mir ist es wichtig, dass die Verwaltung Bürgerbeteiligung unterstützt und nicht als notwendiges Übel begreift. Bei über 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und deren Wissens- und Erfahrungsschatz ist mir jede gute Idee willkommen! Das Thema Kita-, Schul- und Hortplätze wird von mir genauso beherzt angegangen wie die Vorbereitung Brieselangs auf eine älter werdende Bevölkerung mit ihren ganz eigenen Anforderungen an das soziale Umfeld, Freizeit und gesundheitliche Versorgung. Dazu gehört für mich auch, dass wir Mobilität neu denken. Die Interessen von Fußgängern, Rad- und Autofahrern müssen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Alternative Mobilitätskonzepte wie z.B. den BürgerBus mit seinem ehrenamtlichen Engagement, die Möglichkeiten der Elektromobilität und natürlich die Bahnverbindung werde ich verstärkt in den Blick nehmen. 

    Neben den inhaltlichen Zielen für unsere Gemeinde ist mir aber auch der Zusammenhalt im Ort und ein respektvoller Umgang untereinander wichtig. Jede Gemeinschaft lebt von unterschiedlichen Meinungen. Meine Aufgabe als Bürgermeister sehe ich deshalb darin, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und tragfähige Kompromisse gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Gemeindevertretung zu erarbeiten.

    Als leidenschaftlicher Kommunalpolitiker, engagiere ich mich seit 2003 ehrenamtlich für Brieselang und das Havelland. Für mich stand bereits im vergangenen Jahr fest, dass ich gerne als Bürgermeister für Brieselang, Bredow und Zeestow meine Erfahrungen aus 20 Jahren Kommunalpolitik und beruflichen Stationen auf Landes- und Bundesebene - zuletzt selbst als Landtagsabgeordneter - einbringen möchte.Durch meine Führungserfahrung und als Verwaltungsfachwirt traue ich es mir auch zu, eine Verwaltung mit insgesamt über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu leiten und fit für die Aufgaben der Zukunft zu machen.

    Ich freue mich sehr darüber, dass ich in meiner Kandidatur von einem breiten „Bündnis für Brieselang“ aus CDU, SPD und der unabhängigen Wählergemeinschaft "Bürger Für Brieselang" getragen werde, weil ich der festen Überzeugung bin, dass wir die positive Entwicklung unserer Gemeinde am besten zusammen gestalten können. 

    Ich bitte für die Bürgermeisterwahl um Ihre Stimme!

    Ihr

    Michael Koch
    Bürgermeisterkandidat


    Mein Plan für Brieselang:

    • Gemeinsam geht’s besser: Für mehr Zusammenhalt und Gemeinsinn in Brieselang, Bredow und Zeestow
    • Ausbau der Kita-, Hort- und Schulplätze
    • Für einen besseren Nahverkehr – mehr Busse und Bahnen
    • Weitere Angebote für Seniorinnen und Senioren schaffen – demografischen Wandel als Chance begreifen
    • Mobilität neu denken – Straßen-, Geh-, und Radwegebau sowie neue Mobilitätskonzepte vorantreiben
    • Gemeindeentwicklung mit Augenmaß – Brieselangs Charakter als Gemeinde im Grünen bewahren
    • Ordnung und Sicherheit gewährleisten
    • Für eine l(i)ebenswerte Gemeinde – Freizeit-, Erholungs- und Begegnungspunkte schaffen
    • Verwaltung fit für die Zukunft machen – Chancen der Digitalisierung und Bürgerbeteiligung nutzen
    • Verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Steuermitteln

    1. Gemeinsam geht’s besser:

    Brieselang lebt vom vielfältigen Engagement seiner Einwohnerinnen und Einwohner ohne die eine kommunale Gemeinschaft nicht funktionieren kann. Sei es bei der Feuerwehr, in den vielen Vereinen, den Kirchen, den Parteien/Wählervereinigungen, in Interessengruppen oder Bürgerinitiativen: Als Bürgermeister sehe ich meine Aufgabe darin, Bürgerinnen und Bürger in ihrem Wirken zu fördern und mit der gesamten Verwaltung nicht nur unsere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen, sondern tatkräftige Unterstützung anzubieten. Gerade bei einem so dynamisch wachsenden Ort wie Brieselang muss ein Bürgermeister unterschiedliche Interessen zusammenführen, sein Amt überparteilich ausführen und nicht unnötig polarisieren. Ich freue mich über jeden Hinweis und jede Idee, wie wir unsere Gemeinde lebenswerter und die Verwaltung besser aufstellen können. Als Bürgermeister will und werde ich Impulse setzen, habe aber nicht den Anspruch alles (besser) zu wissen. Bei über 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bringen viele ganz unterschiedliche Sichtweisen mit, von denen die Gemeinde nur profitieren kann. Deshalb werde ich…
    • …das bürgerschaftliche Engagement in der Gemeinde stärken und die Unterstützung von Vereinen, Initiativen und der Kirchen ausbauen.
    • ...den Ortsteilen und Ortsbeiräten mehr Gestaltungsspielräume eröffnen und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten mehr Verantwortung übertragen, z. B. durch Ortsteilbudgets.
    • …nach dem erfolgreichen Vorbild vieler anderer Gemeinden Treffpunkte schaffen. Das Bürgerhaus in Brieselang soll seinem Namen gerecht werden und Bürgerinnen und Bürgern sowie Gruppierungen offen stehen. In Bredow und Zeestow soll es gleichwertige Angebote geben.
    • …durch gemeinsame Feste und Veranstaltungen dazu beitragen, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Ort zu stärken.

    2. Kita-, Hort- und Schulplätze schaffen:

    Viele Familien mit Kindern entscheiden sich bewusst für unsere Gemeinde und ich will, dass sich die Eltern darauf verlassen können, ihre Kinder gut betreut zu wissen. In den vergangenen Jahren hat Brieselang große Anstrengungen unternommen, die Situation zu verbessern. Mit der neuen Kita Birkenwichtel, der Kita Grashüpfer, dem Ausbau des Hortes an der ZeeBr@-Grundschule und der Robinson-Grundschule sowie zusätzlicher Plätze in der Zeestower Einrichtung sind wir einen großen Schritt zu mehr Plätzen und einer besseren Betreuungsqualität vorangekommen. Erfreulich ist auch, dass sich der Landkreis dafür entschieden hat, dass auch in Brieselang mit einer neuen Gesamtschule die Möglichkeit eröffnet wird, das Abitur abzulegen. Ich sage aber auch ganz deutlich: Wir müssen im Bildungsbereich noch dringend besser werden! Deshalb werde ich...

    • …den Neubau einer Kita in der Gottlieb-Daimler-Straße vorantreiben und alles dafür unternehmen, dass sowohl durch eine schnelle Bauweise, als auch durch gestraffte Planungs- und Genehmigungsverfahren schnellstmöglich weitere Plätze entstehen. 
    • …die Vergabe der Kitaplätze in Abstimmung mit den Trägern der Einrichtungen bei der Gemeinde bündeln, damit die Eltern sich nicht mühsam bei jeder Kita oder Tagespflegeperson einzeln bewerben müssen. Die Verwaltung nimmt die Wunscheinrichtung der Eltern entgegen und kümmert sich in einem transparenten Verfahren, das alle nachvollziehen können, um die Zuteilung der Plätze. 
    • …durch städtebauliche Verträge Investoren großer Baugebiete wie z. B. in Brieselang-Süd an den Kosten für die Errichtung von Kindertagesstätten und Hortplätzen heranziehen.
    • …den Neubau der Gesamtschule als größte Investition der Gemeinde in den nächsten Jahren zum Erfolg führen und die neue Drei-Feld-Sporthalle für den Breiten- und Vereinssport öffnen.
    • …Vorbereitungen treffen, um den ab dem Jahr 2025 beabsichtigten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung einhalten zu können.

    3. Für einen besseren Nahverkehr – mehr Busse und Bahnen:

    Brieselang „lebt“ von seiner verkehrsgünstigen Lage am Rande Berlins. Viele Brieselangerinnen und Brieselanger arbeiten in Berlin und Potsdam oder haben dort ihr soziales Umfeld und sind auf ein gutes Nahverkehrsangebot angewiesen. Auch in Zukunft werde ich unermüdlich für eine Verbesserung der Verkehrsanbindung kämpfen. Meine Arbeit im Landtag hat mir gezeigt, dass nur kontinuierlicher Druck gegenüber dem Land Verbesserungen im Bahnangebot ermöglicht. Für mich bleibt das Ziel einen verlässlichen 20-Minuten-Takt der Regionalbahn von und nach Berlin ohne Umsteigezwang einzufordern und die Anbindung nach Potsdam zu verbessern. 

    Der durch ehrenamtliches Engagement entstandene BürgerBus wurde mittlerweile so gut angenommen, dass Havelbus die Linie in den Hauptverkehrszeiten übernommen hat und die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer sich bereit erklärt haben, auch samstags zu fahren. Als Bürgermeister werde ich diese beispielgebende Initiative weiter unterstützen und dafür arbeiten, dass der innerörtliche Verkehr genauso wie die Verbindung in unsere Nachbargemeinden und in die Bundes- und Landeshauptstadt verbessert wird. Deshalb werde ich...

    • …gegenüber dem Land mit Nachdruck für einen durchgehenden 20-Minuten-Takt der Regionalbahn eintreten.
    • …unsere Nachbargemeinde Wustermark in ihrem Kampf für die für viele Brieselangerinnen und Brieselanger wichtige Anbindung nach Potsdam unterstützen. 
    • …den BürgerBus weiter in seiner ehrenamtlichen Arbeit fördern.
    • …die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs durch mehr Park+Ride-Plätze, Fahrradabstellplätze und ein aufgewertetes Bahnhofsumfeld attraktiver gestalten.
    • …mit dem Landkreis über eine bessere Anbindung der Ortsteile mit Bussen – gerade auch am Wochenende – verhandeln.

    4. Weitere Angebote für Seniorinnen und Senioren schaffen – demografischen Wandel als Chance begreifen:

    Auch wenn sich in der Gemeinde in den vergangenen Jahren viel um Kinder und Jugendliche drehte und auch in Zukunft einen Schwerpunkt bilden wird, wächst die Bevölkerung in den nächsten Jahren nicht nur, sondern wird auch zunehmend älter. Zwischen dem Jahr 2007 und dem Jahr 2020 nimmt der Anteil der über 65-Jährigen in Brieselang um 56 Prozent zu. Die zwei neuen Pflegeeinrichtungen des Johannesstifts und der Johanniter im Forstweg und das neu entstehende seniorengerechte Wohnen an der Pappelallee sind erste Vorboten dieser Entwicklung. Seniorenpolitik wird jedoch oft auf das Thema Gesundheit und Pflege reduziert. Beides ist selbstverständlich wichtig, aber Seniorinnen und Senioren sind heute viel aktiver, wollen auch nach ihrem Erwerbsleben am Gemeindeleben teilhaben und sind gefragte Ratgeber und Unterstützer im Ehrenamt. Deshalb werde ich…

    • …die Arbeit des Seniorenbeirates unterstützen und die Anliegen der älteren Generationen bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigen.
    • …das Nahverkehrsangebot im Ort sukzessive mit den Partnern Havelbus und BürgerBus Brieselang ausbauen bzw. anpassen.
    • …aktiv auf potentielle Investoren zugehen, um weitere seniorengerechte Wohnungen und Betreuungsangebote zu schaffen. 
    • …alle im Bereich der Seniorenarbeit tätigen Vereine und Einrichtungen zu einem regelmäßigen Austausch einladen, um Angebote in den Einrichtungen und den Ortsteilen anzubieten und Senioren für das Ehrenamt zu gewinnen.
    • …den Bau von Straßen, Geh- und Radwegen vorantreiben, damit Seniorinnen und Senioren sicher im Ort mobil sein können. Weitere Sitzbänke an Bushaltestellen und an exponierten Stellen im gesamten Gemeindegebiet müssen aufgestellt werden. 
    • …mich gemeinsam mit dem Landkreis gegenüber den Landesministerien und der kassenärztlichen Vereinigung für ein gutes fach- und hausärztliches Angebot in Brieselang einsetzen.

    5. Mobilität neu denken – Straßen-, Geh-, und Radwegebau sowie neue Mobilitätskonzepte vorantreiben:

    Brieselang wächst und damit leider auch der Verkehr. Deshalb muss nicht nur der Straßen(aus)bau weitergehen, sondern wir müssen uns ebenso Gedanken machen wie wir mehr Bürgerinnen und Bürger motivieren können im Ort auf den Nahverkehr oder das Fahrrad umzusteigen. Dazu muss ein neues Mobilitätskonzept erarbeitet werden, das neben der gleichberechtigten Berücksichtigung der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer auch neue Formen wie der wachsenden Bedeutung der Elektromobilität und der notwendigen Ladeinfrastruktur, dem autonomen Fahren, den Ausbau des BürgerBusses und Car-Sharing-Modellen Rechnung trägt. Deshalb werde ich…

    • …den Ausbau und die Instandhaltung des Haupt- und Anliegerstraßennetzes wieder verstärken, nachdem dieser in den letzten Jahren aufgrund anderer Prioritäten und der angespannten Personalsituation ins Stocken geriet.
    • …darauf bestehen, dass der gemäß Prioritätenliste des Landkreises vorgesehene Radweg zwischen Brieselang und Bredow entlang der Kreisstraße 03 auch im Jahr 2020 realisiert wird und weitere Radwege entlang von Landes- und Bundesstraßen entstehen.
    • …ein Mobilitätskonzept erarbeiten in dem sich alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt wiederfinden. Durch die Planung eines innerörtlichen Fahrradwegenetzes will ich dazu beitragen, dass Brieselang zur fahrradfreundlichsten Gemeinde im Osthavelland und die Schulwegsicherung erhöht wird.
    • …mich einsetzen, dass wir wie die Stadt Wusterhausen uns um das Pilotprojekt eines autonom fahrenden Busses bemühen, um den ÖPNV im Ort noch attraktiver zu gestalten.
    • …die Umstellung der Straßenlampen auf energiesparende und lichtstarke LEDs fortführen – für mehr Sicherheit, Energieeinsparung und Kosteneffizienz.

    6. Gemeindeentwicklung mit Augenmaß – Brieselangs Charakter als Gemeinde im Grünen bewahren:

    Die Attraktivität Brieselangs führt mit dem Zuzug vieler Menschen zu einer immer dichteren Bebauung, die bei vielen die Sorge um den Charakter unseres Ortes aufkommen lässt. Selbstverständlich dürfen auch die Neubrieselangerinnen und -brieselanger das gleiche Baurecht für sich beanspruchen, dass viele andere in den vergangenen Jahren für sich genutzt haben. Auch benötigen wir dringend Mietwohnungen für die jüngere und die ältere Generation. Dennoch muss die Gemeinde in Zukunft stärker als bisher steuernd eingreifen, da sich viele Neubauten mittlerweile kaum noch in die Umgebungsbebauung einfügen und die Regenentwässerung und der Schutz von Grünbereichen oft nur unzureichend berücksichtigt werden. Deshalb werde ich…

    • …in der Gemeindevertretung dafür werben, stärker von den Instrumenten der Bauleitplanung (z. B. durch quartiersbezogene Bebauungspläne) Gebrauch zu machen, um die Bebauung zu steuern.
    • …durch Gestaltungs- und Erhaltungssatzungen dafür sorgen, den Charakter Brieselangs als Gemeinde im Grünen zu erhalten und baulichen „Wildwuchs“ zu unterbinden. 
    • …bei der weiteren Bebauung des ehemaligen „Seifert-Geländes“ in Brieselang-Süd darauf achten, dass die Anordnung von Mehrfamilienhäusern so erfolgt, dass Konflikte mit umliegenden Einfamilienhäusern möglichst vermieden werden.
    • …das Grabensystem sukzessive ertüchtigen und die Versiegelung von Grundstücken im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten restriktiver handhaben.
    • …das Ortszentrum Brieselangs auf der Grundlage des beschlossenen Masterplans weiterentwickeln. Dazu muss der ArkardenMarkt baulich umgestaltet und aufgewertet, die Aufenthaltsqualität erhöht und perspektivisch der Plattenbau RE80 am Bahnhof durch eine ansprechende bauliche Alternative ersetzt werden.
    • …Stück für Stück die Planungen zur Neugestaltung der Ortsmitte von Bredow umsetzen und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses als Auftakt dafür nutzen.
    • …mehr Stellflächen am Bahnhof für Fahrräder, aber auch im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten für PKW schaffen und mit einer Neugestaltung der Thälmannstraße verbinden.
    • …die Bahnhofsunterführungen hell und sauber gestalten.

    7. Ordnung und Sicherheit gewährleisten:

    Wo Menschen zusammenleben braucht es Regeln, an die sich alle halten müssen. Das gelingt auch in der Gemeinde Brieselang im Groben und Ganzen gut. Dennoch ist es teilweise erschreckend wie das Eigentum anderer zum Teil missachtet und Müll illegal abgelagert wird, öffentliche Anlagen, die aus Steuergeldern mit hohem Aufwand hergestellt wurden, beschädigt werden und es hin und wieder einmal einfach nur an gegenseitiger Rücksicht und Respekt mangelt. Das Ordnungsamt ist unter anderem dafür da, die Einhaltung dieser Regeln – vom Parkverbot bis zum ruhestörenden Lärm – zu kontrollieren bzw. bei Angelegenheiten, für die die Polizei Verantwortung trägt, diese zu informieren.

    Die Freiwillige Feuerwehr ist mit ihren ehrenamtlich arbeitenden Kameradinnen und Kameraden die bedeutendste Organisation auf dem Gebiet der Gewährleistung der Sicherheit im Ort und sorgt das gesamte Jahr für eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Sie wurde vollkommen zurecht in den vergangenen Jahren immer unterstützt und kann sich auch in Zukunft darauf verlassen, dass die im Gefahrenabwehrplan verankerten notwendigen Maßnahmen finanziert und umgesetzt werden und ihre Arbeit gesellschaftliche Anerkennung findet. Deshalb werde ich…

    • …die bewährte Präsenz des Ordnungsamtes an den Wochenenden beibehalten und nach Kooperationsmöglichkeiten mit den Nachbargemeinden Ausschau halten.
    • …Sicherheitspartnerschaften zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Polizei unterstützen.
    • …Informations- und Präventionsangebote des Ordnungsamtes z. B. auf dem Gebiet des Nachbarschaftsrechts anbieten.
    • …die Freiwillige Feuerwehr auch in Zukunft in ihrer Arbeit mit der gesamten Verwaltung unterstützen und notwendige Anschaffungen tätigen. An der Sicherheit und Ausstattung der Einsatzkräfte wurde und wird auch weiterhin nicht gespart.
    • …entschieden dafür eintreten, dass Rettungskräfte in ihrer Arbeit nicht behindert oder sogar beschimpft und angegriffen werden.
    • …gegenüber der Polizei auf eine verstärkte Präsenz im Gemeindegebiet hinwirken.
    • …den Bauhof personell und sachlich so ausstatten, dass er die ihm übertragenen Aufgaben im Bereich der Grünflächenpflege und der Verbesserung des Ortsbildes wahrnehmen kann.

    8. Für eine l(i)ebenswerte Gemeinde – Freizeit-, Erholungs- und Begegnungspunkte schaffen:

    Das Angebot an Freizeit- und Erholungsflächen seitens der Gemeinde hat mit dem starken Wachstum Brieselangs in den vergangenen Jahren nicht in Ansätzen Schritt gehalten. Mit den beiden Jugendclubs in Brieselang und Bredow, den beiden Schulsporthallen, dem Fichtesportplatz – der abgesehen von der Sanierung des Platzes – im wesentlichen vom Sportverein Grün-Weiß entwickelt wurde und zu wenigen Spielplätzen, verharrt Brieselang auf dem Stand Anfang der 2000er Jahre. Die Neuverpachtung des Nymphensees und die Neuregelung der Bewirtschaftung des Fichtesportplatzes können gemeinsamer Ausgangspunkt dafür sein, zusammen mit dem in Auftrag gegebenen Spielplatzkonzept und der geplanten Dreifeld-Sporthalle an der Oberschule neue Impulse zu setzen. Deshalb werde ich…

    • …das Gelände zwischen dem Schulkomplex Nord, der Feuerwehr und dem Fichtesportplatz zu einer zusammenhängenden Fläche entwickeln auf der Bildung, Sport und Freizeit stattfinden wird.
    • …die Empfehlungen des Spielplatzkonzeptes zeitnah der Gemeindevertretung vorlegen und Vorschläge unterbreiten wie es schrittweise umgesetzt werden kann.
    • …in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen und weiteren Akteuren Lösungen entwickeln, wie die Trainingskapazitäten auch unter Einbeziehung der Plätze in Bredow und Zeestow erweitert werden können.
    • …zusammen mit dem Jugendhilfebeirat die Umsetzung des Jugendkonzeptes angehen.
    • …einen neuen Anlauf unternehmen am Nymphensee eine Fläche zu errichten, auf der Jugendliche sich eigenverantwortlich treffen können.
    • …mit dem Betreiber des Nymphensees die verabredete Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger umsetzen.
    • …generationsübergreifende Aufenthaltsflächen schaffen.

    9. Verwaltung fit für die Zukunft machen – Chancen der Digitalisierung und Bürgerbeteiligung nutzen:

    Eine moderne Verwaltung versteht sich als Partner der Bürgerinnen und Bürger und unterstützt diese mit ihren öffentlichen Dienstleistungen. Nach meinem Grundverständnis halten sich die Brieselangerinnen und Brieselanger eine Verwaltung, die für sie da ist und nicht umgekehrt. Dazu gehört vor allem, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen ernstgenommen und informiert werden. 

    Die Gemeindeverwaltung steht vor gewaltigen Veränderungen. Das starke Bevölkerungswachstum, die Vielzahl neuer gesetzlicher Aufgaben und die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen fordern nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, sondern verlangen vom Verwaltungschef Kenntnisse auf dem Bereich der Personalführung, der Organisation, vor allem aber auch Ideen wie trotz knapper Ressourcen den genannten Anforderungen entsprochen werden kann. Deshalb werde ich…

    • …ein Beschwerdemanagement einführen, welches den Bürgerinnen und Bürgern zusichert, dass sie innerhalb fester Fristen Antwort erhalten und über den Arbeitsstand ihres Anliegens unterrichtet werden.
    • …die Informationspolitik des Rathauses massiv ausweiten und als Verwaltung auch in den sozialen Netzwerken Präsenz zeigen sowie regelmäßige Diskussionsrunden anbieten. 
    • …alle Möglichkeiten des öffentlichen Dienstrechts anwenden, um offene Stellen zeitnah zu besetzen und angemessen zu vergüten. 
    • …eine Projektgruppe einsetzen, die das Projekt „digitale Verwaltung“ vorantreibt und die Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen umsetzt, damit sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Bediensteten vom Antrag bis zum Bescheid unkompliziert elektronisch miteinander kommunizieren und sich somit unnötige Wege ersparen können.
    • …ein Personalentwicklungskonzept erarbeiten, das den Beschäftigten Perspektiven eröffnet, die Qualität sichert und den Personaleinsatz steuert. 
    • … „pendlergerechte“ Öffnungszeiten anbieten. 

    10. Verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Steuermitteln:

    Wohin eine unverantwortliche Finanzpolitik führen kann, mussten im Jahr 2003 die neugewählten Gemeindevertreter und der Bürgermeister erleben. Die Gemeindefinanzen waren bis aufs Äußerste angespannt. Über 23 Mio. Euro Schulden und Bürgschaften lasteten auf der damals neu gebildeten Gemeinde Brieselang und es hat großer Anstrengungen bedurft, neue finanzielle Spielräume zu erschließen, um überhaupt Ideen umzusetzen. Mit dem Neubau der Gesamtschule, der nach wie vor unzureichenden Kitaplatz-Situation, aber auch durch den weiter hohen Investitionsbedarf in die öffentliche Infrastruktur werden wir auch in den kommenden Jahren sparsam mit Ihren Steuermitteln umgehen. Deshalb werde ich…

    • …den Konsolidierungskurs fortsetzen und nur für die Finanzierung der Gesamtschule Kredite in Erwägung ziehen.
    • …die ausstehenden Jahresabschlüsse schnellstmöglich erarbeiten lassen, damit die Gemeindepolitik ihre finanzpolitische Steuerung vollumfänglich wahrnehmen kann.
    • …durch eine verstärkt auf mittelständische Betriebe ausgerichtete Wirtschaftspolitik die nach wie vor schwach ausgeprägte Steuerkraft steigern.
    • …konkrete Dienstleistungen der Gemeinde für den Einzelnen über sozial angemessene und zulässige Gebühren finanzieren.
    • …nach Kooperationsmöglichkeiten mit den Nachbargemeinden Ausschau halten, um Aufgaben besser und wirtschaftlicher wahrzunehmen.

    Vita

    Michael Koch

    Verwaltungsfachwirt;
    14656 Brieselang;
    geb. 1980 in Berlin, ledig, evangelisch
     

    Lebenslauf:

    • 1999: Abitur
    • 1999 – 2005: Studium Geschichte, Biologie für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Potsdam (ohne Abschluss)
    • 1999 – 2009: Wahlkreismitarbeiter der Landtagsabgeordneten Barbara Richstein
    • 2010 – 2013: Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff
    • 2014 – 2016: Berufsbegleitende Aufstiegsfortbildung an der Brandenburgischen Kommunalakademie für die dem gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes entsprechenden Aufgaben in der Kommunalverwaltung, Abschluss: Verwaltungsfachwirt
    • Seit 2013: Leiter des Büros des Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler
    • Seit 2019: Mitglied des Landtages Brandenburg, Sprecher der CDU-Fraktion für Kultur, Religion und Demografie, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur und im Petitionsausschuss 

    Politische Laufbahn:

    • Seit 1998 Mitglied der CDU
    • 1999: Mitglied des Kreisvorstandes der CDU Havelland
    • Seit 2003: Mitglied des Kreistages Havelland 
    • Seit 2003: Mitglied der Gemeindevertretung Brieselang
    • Seit 2003: Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung Brieselang
    • Seit 2008: Vorsitzender des Hauptausschusses der Gemeinde Brieselang
    • 2008 bis 2014: Vorsitzender des Ausschusses Bildung/Soziales/Kultur/Sport und Tourismus des Landkreises Havelland
    • Seit 2010: Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Havelland
    • Seit 2014: Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Havelland
    • Seit 2003: Mitglied der Verbandsversammlung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam
    • 2004-2015: Mitglied des Aufsichtsrates der Havelländischen Verkehrsgesellschaft mbH
    • Seit 2015: Mitglied des Aufsichtsrates der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe

     

           Hobbys

    • Kommunalpolitik, Lesen, Musik, Golf, Technik

    Transparenz

    Der Landesverband der CDU Brandenburg hat eine Transparenz-Offensive gestartet, um alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die Aufwandsentschädigungen zu informieren, die (ehrenamtliche) Abgeordnete für die Ausübung ihrer Mandate erhalten. Die Beteiligung ist freiwillig. Da ich aber davon überzeugt bin, dass die Wähler ein Anrecht darauf haben zu wissen in welchen Gremien ihre Abgeordneten tätig sind und was sie an finanziellen Leistungen erhalten, beteilige ich mich gerne daran.


    Abgeordnetenentschädigung

    Zum 1. Februar 2019 bin ich in den Landtag Brandenburg als Abgeordneter nachgerückt, werde jedoch im September mit der Landtagswahl wieder ausscheiden, da ich für das Bürgermeisteramt in Brieselang kandidiere. Seit der 6. Wahlperiode des Landtags wurde die Entschädigung der Landtagsabgeordneten neu geregelt. Bisherige steuerfreie Aufwandsentschädigungen entfallen und gehen in der steuerpflichtigen Entschädigung auf. Diese beträgt seit Januar 2019 monatlich 8.388,00 Euro. (Die Höhe ist den Bezügen eines Bürgermeisters einer mittelgroßen Stadt angelehnt und wird jährlich an die reale Lohnentwicklung im Land angepasst.) Hinzu kommen 1.806,28 Euro die direkt in eine eigene Altersversorgung der Mandatsträger eingezahlt werden sowie die anteilige Erstattung anfallender und nachgewiesener Kosten für meine private Kranken- und Pflegeversicherung.

    Als Amtsausstattung wird eine persönliche IT-Ausstattung (Laptop bzw. Rechner + Tablet) sowie ein Rechner für das Wahlkreisbüro gestellt. Außerdem können Abgeordnete eine Freifahrtberechtigung der Deutschen Bahn für Berlin/Brandenburg gegen Zahlung der von der Bahn in Rechnung gestellten Kosten erwerben.

    Hinzu kommen Erstattungen für angefallene und nachgewiesene Kosten für:

    • Fahrtkosten zu Pflichtsitzungen, 0,30 Euro/Kilometer bzw. angefallene Kosten für Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Plenar- und Ausschusssitzungen sowie Fraktionssitzungen)
    • notwendige Übernachtungskosten bei Pflichtsitzungen oder die Kosten für einen Zweitwohnsitz am Sitz des Landtags bis zur Höhe von 250 Euro/Monat
    • Mietkosten für Wahlkreisbüros (bis max. 500 Euro/Monat)
    • Erstausstattung des Wahlkreisbüros (bis max. 2.500 Euro/Legislaturperiode)
    • Personalkosten für den/die Wahlkreismitarbeiter (bis zu einem Betrag, der dem Bruttogehalt eines Beschäftigten des Landes Brandenburg in der Entgeltgruppe E 13 Stufe 3 TV-L einschließlich der gesetzlichen Pflichtbeiträge und der für die Beschäftigten des Landes Brandenburg geltenden tariflichen Leistungen entspricht)


    Von den Diäten sind die gezahlten Aufwandsentschädigungen für Kommunalpolitiker deutlich zu unterscheiden, da die Kommunalpolitiker ausschließlich ehrenamtlich tätig sind und daher lediglich für mandatsbedingt entstehenden Aufwand entschädigt werden. Darüber hinaus sind die Aufwandsentschädigungen nach Abzug bestimmter Pauschalen zu versteuern.

    Ich selbst bin Mitglied des Kreistages Havelland und der Gemeindevertretung Brieselang. Weiterhin bin ich vom Landkreis in Aufsichtsgremien entsandt worden. Dieser Aufwand wird je nach Gesellschaft gesondert vergütet.

    Kreistag Havelland

    Als Kreistagsabgeordneter erhalte ich eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 220 EUR. Als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Havelland  erhalte ich eine zusätzliche Aufwandsentschädigung von 240 EUR im Monat. Dadurch wird der erhöhte Aufwand abgegolten, der durch die Koordinierung der Arbeit der Abgeordneten und die zahlreichen Verpflichtungen im ganzen Kreisgebiet entsteht.

    Zusätzlich wird für Sitzungen des Kreistages, seiner Ausschüsse und der Fraktion ein Sitzungsgeld in Höhe von 15 EUR gewährt. Da ich Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses bin, erhalte ich für diese Sitzungen ein doppeltes Sitzungsgeld. Zusätzlich können für diese Sitzungen Reisekosten nach dem Bundesreisekostengesetz geltend gemacht werden, das sind zurzeit 0,20 EUR pro gefahrenen Kilometer. Alternativ wird auch der Fahrpreis für ein öffentliches Verkehrsmittel übernommen. Der Kreistag und seine Ausschüsse tagen gewöhnlich einmal im Quartal. Fahrten zu sonstigen Gremien, oder die der Vorbereitung und der Repräsentation dienen, müssen aus der Pauschale bestritten werden.

    Wenn Bürger an die Mitgliedschaft in Aufsichtsräten denken, stellen sie sich gewöhnlich gut dotierte Posten vor. Das mag zwar für große Konzerne zutreffen, auf der kommunalen Ebene sieht das dann doch etwas anders aus. Ich vertrete den Kreistag im Aufsichtsrat der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Dafür erhalte ich 1.000 Euro im Jahr. Weitere Vergütungen für diese Tätigkeit erhalte ich nicht, sie ist außerdem voll zu versteuern. Als Aufsichtsrat ist man für seine Entscheidungen voll verantwortlich und kann bei Fehlentscheidungen auch persönlich haftbar gemacht werden.

    Bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, die von den westbrandenburgischen Landkreisen und kreisfreien Städten getragen wird, bin ich Mitglied in der Verbandsversammlung. Sie tagt gewöhnlich zwei bis drei Mal im Jahr, ist bei wesentlichen Entscheidungen beteiligt und für die Entlastung des Vorstandes und des Verwaltungsrates zuständig. Hier erhalte ich für die Teilnahme ein Sitzungsgeld in Höhe von 77 EUR, die zu versteuern sind. Weitere Leistungen erhalte ich nicht.

    Gemeinde Brieselang

    Seit dem Jahr 2003 gehöre ich auch der Gemeindevertretung Brieselang an. Aufgrund der damals wie heute angespannten finanziellen Lage der Gemeinde haben die Gemeindevertreter zu Recht beschlossen, äußerst zurückhaltend bei der Festsetzung der Aufwandsentschädigung zu sein. Als Gemeindevertreter erhalte ich monatlich 45 EUR. Als Fraktionsvorsitzender noch einmal 40 EUR monatlich. Für Sitzungen der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse werden 15 EUR Sitzungsgeld gewährt. Reisekosten fallen hier natürlich nicht an, da alle Sitzungen im Ort stattfinden.

    Viele von Ihnen fragen sich an dieser Stelle vielleicht, ob die Aufwandsentschädigungen gerechtfertigt sind. Für meine Person kann ich das guten Gewissens bejahen. Ein Gemeindevertreter ist, wenn er sein Mandat ernst nimmt, durchschnittlich 10 bis 15 Stunden die Woche im Einsatz, sei es in Sitzungen, bei deren Vorbereitung oder auf Veranstaltungen bei dem die Bürger erwarten können, dass "ihre" Vertreter anwesend sind. Kommt dann noch ein Kreistagsmandat und/oder Führungsaufgaben in der Fraktion hinzu werden daraus schnell 20 bis 25 Stunden in der Woche, wohlgemerkt neben dem Beruf. Gleichwohl muss niemand Mitleid mit uns haben: Meine Kolleginnen und ich machen die Arbeit gerne und haben den Anspruch die Zukunft unserer Gemeinde und unserer Region positiv zu gestalten.

    Mein Wahlkreis

    Seit 1996 lebe ich im Havelland und habe die wunderschöne Landschaft in mein Herz geschlossen.

    Mein Wahlkreis umfasst mit den Ämtern Friesack und Nennhausen, den Städten Nauen und Ketzin/Havel und den beiden Gemeinden Brieselang und Wustermark das Herz des Havellandes. Knapp 47.000 Menschen haben hier ihr Zuhause gefunden.

    Neben dem besonderen Charme der Menschen, der offenen Landschaft, der Havel, der Seen und Wälder, ist es gerade die vollkommen unterschiedliche Entwicklung, die für einen Politiker den Reiz ausmacht.

    Während der westliche Teil des Wahlkreises vorwiegend landwirtschaftlich geprägt ist, entwickeln sich die Siedlungsgemeinden im Osten des Wahlkreises äußerst dynamisch. Die Logistikbranche hat den verkehrsgünstigen Standort an der B5 und dem westlichen Berliner Ring als Topstandort für sich entdeckt. Viele Berliner haben - wie ich auch - mit ihren Familien eine neue Heimat gefunden und schätzen die guten Lebensbedingungen.

    Die frühere Kreisstadt Nauen bildet nicht nur das geografische Zentrum, sondern bietet als Verwaltungs-, Bildungs- und Gesundheitsstandort zahlreiche Dienstleistungen an.

    Jeder Ort hat seine individuellen Herausforderungen, die ich mit Ihrer Unterstützung gerne angehen will!

    FOLGEN SIE MIR!

    Kontakt

    Ich freue mich von Ihnen zu hören!
    Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail und ich werde mich so schnell wie möglich bei Ihnen melden.


    Bitte bestätigen Sie die Einwilligungserklärung.
    Ich willige ein, dass die vorstehenden Daten an Michael Koch, Pappelallee 25 B in 14656 Brieselang, gemäß der Datenschutzgrundverordnung (Art. 9 Abs. 2a DSGVO) übertragen und verarbeitet werden. Dies gilt insbesondere auch für besondere Daten (z. B. politische Meinungen).

    Sofern sich aus meinen oben aufgeführten Daten Hinweise auf meine ethnische Herkunft, Religion, politische Einstellung oder Gesundheit ergeben, bezieht sich meine Einwilligung auch auf diese Angaben.

    Die Rechte als Betroffener aus der DSGVO (Datenschutzerklärung) habe ich gelesen und verstanden.
    Nach oben